Erklärung des Gemeindewappens: "Blasonierung: „Gespalten und vorne geteilt; oben in Rot ein silbernes Kleeblattkreuz, hinten in Silber eine bewurzelte rote Buche, unten in Blau ein schrägrechter silberner Fisch.“
Besitz von Hachelbich gehörte auch zum Kloster in Göllingen. Dieses Kloster wurde etwa im Jahre 1000 vom Benediktiner-Mönchsorden Hersfeld-Fulda gegründet. An die im Jahre 1193 errichtete Kapelle soll das silberne Kleeblattkreuz erinnern. Die zu diesem Kloster gehörenden Ländereien und Waldungen erstreckten sich auch auf das Gebiet der Hainleite. Der Hachelbach ist offensichtlich der Bach, der aus dem Hag kommt. Hag und Hain stehen gleichermaßen für Wald oder Buschwerk. Eine einzigartige Erscheinung der Hainleite ist die Blutbuche, die etwa um 1680 spontan erwuchs. Sie war die Stammutter sämtlicher heute in Europa und Nordamerika stehender Blutbuchen. Sie wird stilisiert im 2.Feld dargestellt. Der Fisch soll auf Hachelbichs natürliche Bedingungen für die Fischzucht und auf die Farbe des Wassers hinweisen. Durch Zugehörigkeit zum Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen erfolgten Fischlieferungen an den Fürstenhof. Die Fischzucht hat sich bis in die heutige Zeit in Hachelbich fortgesetzt."
Quellen: 1. Wikipedia; 2. Neues Thüringer Wappenbuch Band 2 Seite 26; Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Thüringen e.V. 1998 |